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Lebensraum Wasser

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Wasser in den
 
Naturwissenschaften
 
1         Wasser als Lebensraum für Tiere
1.1      Wasserlebewesen
1.2      Bach
1.3      Fluss
1.4      See und natürliche Teiche
1.5      Am Ufer
2         Wasser als Lebensraum für Pflanzen
2.1      Wasserpflanzen
2.2      Bach
2.3      Fluss
2.4      See und natürliche Teiche
2.5      Am Ufer
 
Wasser in den Naturwissenschaften
 
Wasser bietet vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Es verlangt besondere
Anpassungen, versorgt die Lebewesen aber ständig mit Wasser und Ionen.
 
                        1         Wasser als Lebensraum für Tiere
 
1.1      Wasserlebewesen
Das Wasser wird von den Lebewesen verschiedenartig als Lebensraum genutzt: frei schwebend, 
schwimmend, an der Oberfläche, auf dem Untergrund. Die Organismen in den verschiedenen
Lebensräumen wie Fließgewässer, stehende Süßgewässer (Seen) oder den salzigen Meeren
unterscheiden sich, sie sind individuell und optimal an ihren Lebensraum angepasst.
 
Frei schwebend
Ein Lebewesen schwebt im Wasser, wenn seine Dichte exakt der Dichte des Wassers entspricht, ist
sie kleiner, schwimmt es; ist sie größer, sinkt es. Die Dichte kann verändert werden, z.B. mit dem
Einbau von Luftkissen oder Ölen. Die Größe, Form und Oberflächengröße spielt ebenfalls eine
Rolle, ob und wie ein Organismus im Wasser schwebt.

Beispiele für schwebende Lebewesen sind: diverse Plankton, Algen.

 

 

Schwimmen an der Oberfläche
Lebewesen schwimmen auf dem Wasser wenn ihr Auftrieb größer als die Sinkgeschwindigkeit
ist. Teilweise nutzen die Lebewesen auch die Oberflächenspannung des Wassers: Sie heften
sich entweder unten an das "Wasserhäutchen" oder bewegen sich auf ihm.

Beispiele für an der Wasseroberfläche schwimmende Tiere: Der Wasserläufer, Mückenlarven

oder Libellenlarven.
   Schwimmen im Wasser 
Einige Tiere verfügen über an das Wasserleben angepasste Antriebsorgane: Flossen und
Ruderorgane bei Fischen, Säugern und Krebsen, Nutzung des Rückstossantriebes bei
Tintenfischen und Quallen.
 
Atmungsorgane
Die Versorgung mit dem lebenswichtigen Sauerstoff geschieht über spezielle Mechanismen.
Verschiedene Wassertiere haben als effektives Atmungsorgan Kiemen entwickelt, welche
den Sauerstoff aus dem umfließenden Wasser entziehen können. Pflanzen nehmen Sauerstoff
über spezielle Zellen an der Seeoberfläche auf und müssen ihn in den Stängel transportieren.
 
1.2    Bach (Gebirgsbach)
Die Tiere im Gebirgsbach sind besondere Spezialisten, die sich an die starke Strömung angepasst haben. Sie besitzen flache Körper, einen abgeflachten Kopf, Haft- und Klammerorgane. Viele Tiere suchen Lebensräume mit geringerer Strömung auf, wie z.B. am Ufer, unter Steinen oder am Bachgrund.

In Gebirgsbächen findet man Larven von verschiedenen Insekten, wie z.B. die Larven der Eintagsfliegen, Steinfliegen, Köcherfliegen und Kriebelmücken.  Auch  Plattwürmer, wie den interessanten Strudelwurm kann man entdecken. Die maximale Größe der Tiere ist unter 2 cm.

Fische in diesem Bereich sind entweder sehr gute Schwimmer wie die Bachforelle oder leben flach an den Boden gedrückt wie die Mühlkoppe.

In Höhlungen, unter Vorsprüngen und Steinen lebt der Flusskrebs. Der Flusskrebs kommt heutztage nur noch vereinzelt in sauberen Fließgewässern vor.

 

 
1.3      Fluss
Einer der Nutznießer des fließenden Wassers sind die Fische. Flüsse bieten ausreichend Sauerstoff und frieren in unseren Breiten in der Regel im Winter nicht zu. Über hundert Fischarten gibt es in europäischen Flüssen. Aale, Brassen, Flussbarsche, Forellen, Lachse, Zander und Schleien zählen zu den bekannteren. Bachsaibling oder Schmerle sind dagegen nur Wenigen geläufig. Immerhin 52 Fischarten sind vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Dazu gehören unter anderem der Lachs und die Groppe.
 
1.4      See und natürliche Teiche
Ein See ist ein Ökosystem, also ein abgeschlossener Lebensraum, in dem Pflanzen und Tiere leben. Einflussgrößen wie Tiefe, Temperatur, Untergrund, Uferbeschaffenheit und die im Wasser gelösten Stoffe bestimmen, welche Organismen sich ansiedeln und alles zusammen bildet ein kompliziertes, vernetztes System. "Jeder See ist eine Insel", die Gemeinschaft aller Lebewesen zusammen mit den unbelebten Faktoren schafft für jeden See ein individuelles Erscheinungsbild.
Angepasst an die Pflanzengemeinschaft leben dort auch verschiedene Tiere: Schwämme, Moostierchen, Süßwasserpolypen, Libellen-, Eintagsfliegen-, Köcherfliegenlarven, Krebse, Wasserspinnen und Milben, Schnecken, Muscheln, Amphibien, Fische.
In der lichtlosen Zone halten sich unter anderem Karpfen und Flussbarsche auf. Weiterhin kann dort ein tageszeitabhängiger Durchzug von Plankton beobachtet werden.
 
1.5      Am Ufer          
           Der Seggen- und Röhrichtgürtel eines Sees ist Lebensraum der Vogelwelt. Zu ihr zählen z.B. Stockente, Rohrsänger, Bläßhuhn
           und Haubentaucher.Sie sind alle an ein Leben am Wasser angepasst.
          Stockente:
          Sie bauen ihre Nester aus trockenem Gras und Laub am Boden in der Nähe eines Strauches. (gute Tarnung fürs bräunlich gefärbte
          Entenweibchen in der Brutzeit)
          Teichhuhn:
          Teichhühner errichten im Schilfbestand ihr Nest am Boden auf einem Unterbau aus fest verflochtenen Schilfstängeln.
 
                             Wasser als Lebensraum für Pflanzen
 
2.1      Wasserpflanzen
Auch die Wasserpflanzen sind an den speziellen Lebensraum angepasst. Da Wasser immer verfügbar ist, sind teilweise die Wurzelsysteme reduziert. Unterwasserteile von Pflanzen sind weniger differenziert gebaut als die der Landpflanzen. Beispielsweise fehlt oft das Festigungsgewebe.
2.2      Bach
Die Pflanzen im Gebirgsbach bach müssen aufgrund der Strömung die Fähigkeit besitzen, sich fest verankern zu können Deswegen beschränkt sich die Vegetation in einem Bergbach hauptsächlich auf Algen und Moose. Die Moose bilden oft dichte Polster, die eng mit Spezialisten besiedelt sind.

Beispiele:

Froschlaichalgen, Flutender Hahnenfuß

Die Ufervegetation besteht je nach Landschaft aus Erlen, Eschen, Ulmen, Bergahorn und anderen Gehölzen.

 

2.3      Fluss
         Wasserpflanzen leben untergetaucht in Flüssen. Diese Pflanzen nehmen Wasser mit ihrer ganzen Oberfläche auf und haben Wurzeln
         nur zum Festhalten am Untergrund. Sie betreiben Photosynthese über ihre Blätter und Stängel.
2.4      See und natürliche Teiche

 

Die Pflanzen wachsen meist unter der Wasseroberfläche eines Sees, diese heißen Tauchblattpflanzen. Zu ihnen

gehören Laichkraut und Wasserpest.Die Stiele sind weich und biegsam, sodass sie Bewegungen aushalten können.

Weitere Pflanzen dieser Zone sind Tausendblatt und Hornblatt.

Betrachtet man den Uferbereich eines Sees, sieht man, dass sich vom Ufer zur Freiwasserzone hin parallel zur Uferlinie bestimmte Pflanzenpopulationen ablösen.

         Mit zunehmender Wassertiefe lösen sich verschiedene Lebensräume ab: man spricht von einem für einen eutrophen See charakteristischen

         Pflanzengürtel.

         Während des natürlichen Alterungsprozesses eines stillen Gewässers verschiebt sich so ein Pflanzengürtel immer weiter in Richtung

         Seemitte, bis ein Flachmoor entstanden ist.

         Ein Pflanzengürtel ist also eine Momentaufnahme der natürlichen Verlandungssukzession eines Sees.

2.5      Am Ufer
Vegetation

Die erste Sache, an die wir denken, wenn wir über das Donaudelta sprechen, sind Schilf, Rohrkolben, Seerosen und Weiden. Die Vegetation des Deltas enthält eine unvorstellbar große Vielfalt. Hier existieren beinahe 1.000 Pflanzenarten, unter denen sich auch einige mediterranen, pontischen und asiatischen Ursprungs befinden. Die Vegetation im Delta ist im Allgemeinen verhältnismäßig wenig variiert, doch in den Wäldern und Dünen des Deltas erreicht sie ihre maximale Vielfalt. Neben der ursprünglichen Vegetation findet man im Delta in wirtschaftlich genutzten Zonen auch kultivierte Pflanzen wie z.B. Gemüse, Getreide, Weinreben oder verschiedene Obstbäume.

 
 
 

 Quellen:

http://www.abipur.de/hausaufgaben/neu/detail/stat/638829280.html

http://www.lfu.bayern.de/wasser/fachinformationen/fliessgewaesser_lebensraum_fluss/index.htm

http://www.aquaristik.de/artikel/garten04.htm

http://www.ulricianum-aurich.de/teichaktion/teichguertel.htm

http://www.lebensraumwasser.ktn.gv.at/frameset.asp?Ebene1=10&Seite=kontakt.asp

http://www.hydrology.uni-kiel.de/lehre/seminar/ws06-07/ws06_muehlenberendt_fluss_als_lebensraum.pdf

http://www.schule.provinz.bz.it/ms-st-ulrich/Lagustel/wasserlebewesen.htm

 

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Lerntagebuch von Florian Wald

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